Stadtrat Selbitz 32 Hinweise zu Änderung des Nutzungsplans

Viele durften zum aktualisierten Flächennutzungsplan Stellung nehmen. Foto: Pixabay/Aymanejed

Die Aktualisierung, Änderung und Digitalisierung des Flächennutzungsplanes bereitet viel Verwaltungsaufwand: 48 Träger öffentlicher Belange wurden beteiligt.

Selbitz - Die vom Stadtrat im vergangenen Jahr beschlossene Aktualisierung, Änderung und Digitalisierung des Flächennutzungsplanes für das gesamte Stadtgebiet von Selbitz hat bereits begonnen. Welch enormer Arbeitsaufwand damit verbunden ist, wurde deutlich, als Bauamtsleiter Roland Weiß dem Stadtrat in dessen jüngster Sitzung das Ergebnis der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit, von Behörden, der Träger öffentlicher Belange und Nachbargemeinden vortrug.

56 Seiten umfassten die Unterlagen. 32 mal mussten die Stadtratsmitglieder per Handzeichen ihre Zustimmung zu Beschlussvorschlägen geben. 48 Träger öffentlicher Belange waren am Verfahren beteiligt worden, vom Kreisbrandrat bis zum Aktionsbündnis zum Schutz von Wildtieren und ihren Lebensräumen in Bayern. 17 von ihnen hatten insgesamt 32 Hinweise, Vermerke und Anregungen gegeben. Grundsätzliche Einwände wurden nicht vorgebracht. Zehn der Beteiligten hatten erklärt, keine Einwände vorzubringen, 21 sich nicht geäußert.

Auf die öffentliche Auslegung der Planunterlagen hatte sich nur ein Bürger aus Neuhaus gemeldet. Er bat um Prüfung, ob für Flurnummer 121 und 83, Gemarkung Neuhaus, ein Bauplatz vorgesehen werden kann. Der Bauamtsleiter wies darauf hin, dass das Grundstück Flurnummer 121 im bisherigen Flächennutzungsplan bereits als gemischte Baufläche ausgewiesen ist, soll aber zukünftig als Fläche für die Landwirtschaft dargestellt werden. Im Gegenzug werden auf dem Grundstück Flurnummer 83 vier Bauplätze als gemischte Baufläche ausgewiesen. Die Flurnummern haben denselben Eigentümer. Insgesamt werden im aktualisierten Flächennutzungsplan 7,7 Hektar neu ausgewiesen, die bisher hauptsächlich landwirtschaftlich genutzt wurden. 0,8 Hektar als Wohnfläche, 6,3 Hektar als gemischte Baufläche und 0,6 Hektar als Flächen für Gemeindebedarf.

Die Anregungen und Hinweise werden in den Plan und die Unterlagen eingebracht. Dann kann die erneute Auslegung für die Öffentlichkeit und wieder die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange am Verfahren erfolgen. H.-D. N.

 
 

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