Erst fällt ein Großkraftwerk aus, dann das nächste. Binnen Minuten ist Europa ohne Strom. Ampeln geben keine Signale mehr, Supermarktkassen verweigern ihren Dienst. Nachts sind die Städte dunkel. Nach wenigen Tagen bricht die Wasserversorgung zusammen. Es kommt zu Plünderungen in den Geschäften, vereinzelt zu Aufruhr. Die Gesellschaft droht zusammenzubrechen. In einem Katastrophenszenario beschreibt der österreichische Bestsellerautor Marc Elsberg das Szenario eines flächendeckenden Blackouts. Auch der Deutsche Städte- und Gemeindebund warnt vor größeren Stromausfällen in Europa, wenn zum Beispiel wegen einer ausfallenden Gasversorgung 650 000 Heizlüfter ans Netz gehen. Feindliche Hackerangriffe hält er ebenfalls für möglich. Städtebund-Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg fordert daher, die Empfehlungen des Bundes zum Katastrophenschutz ernst zunehmen und sich einen für mehrere Tage ausreichenden Lebensmittelvorrat anzuschaffen. Wir fragten bei den Kulmbacher Stadtwerken nach, ob sie ein solches Szenario für realistisch halten und welche Tipps sie geben.
Stadtwerke Kulmbach: Kommt der Strom aus der Steckdose?
Alexander Wunner 17.09.2022 - 17:32 Uhr