Städtepartnerschaft Wunsiedel-Mende Französischer Abend stimmt auf Jubiläum ein

Johanne Arzberger
Stephan Merkes am E-Piano begleitete Sängerin Nina Fuchs. Gemeinsam sorgten sie für französisches Flair. Foto: /Johanne Arzberger

40 Jahre währt die Städtepartnerschaft zwischen Mende und Wunsiedel. Ein Wein- und Käseabend macht Lust auf Mehr.

Darauf hatten – coronabedingt – die Mitglieder und Freunde der Deutsch-Französischen Gesellschaft (DFG) lange warten müssen: auf den Wein- und Käseabend, wie er vor Jahren Tradition war. Jetzt aber war es wieder soweit. Der Einladung von DFG und der Stadt Wunsiedel waren an die 60 frankophile Gäste aus Wunsiedel und Umgebung gefolgt.

Der Abend, so sagte DFG-Vorsitzender Richard Beilein bei seiner Begrüßung in den Räumen der SWW, sei auch im Zusammenhang mit einer Reihe weiterer Veranstaltungen zu sehen. Stadt und DFG feiern in diesem Jahr das 40. Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Mende und Wunsiedel. Und so sind auch in diesem Jahr eine Anzahl von Begegnungen zwischen Mendois und Wunsiedlern zu erwarten, so als nächstes der Besuch einer Reisegruppe aus Mende zum Brunnenfest und dem Tag der Partnerstädte sowie eine Wunsiedler Reisegruppe, die sich im August auf den Weg nach Frankreich macht.

Riesiger Zwiebelkuchen zum Auftakt

Zweiter Bürgermeister Manfred Söllner erinnerte in seinem Grußwort an die Anfänge der Städtepartnerschaft, als Wunsiedler Bäcker gemeinsam einen Riesenzwiebelkuchen zur Begrüßung der Gäste aus Mende gebacken hatten, der sich über die ganze Länge des Wunsiedler Marktplatzes erstreckte. Er betonte die Bedeutung von Städtepartnerschaften für die Einheit Europas.

An diesem Abend gab es nicht nur kulinarische Genüsse, wie vier typische Käsesorten aus dem Nachbarland mit passenden Weinen, auch musikalisch war für französisches Flair gesorgt: Von Stephan Merkes auf dem E-Piano begleitet bot Nina Fuchs beliebte und berühmte Chansons von Edith Piaf dar, wie die „Hymne à l’amour“ und „La vie en rose“. Zwei Piaf-Chansons waren außerdem von Ingrid Hoffmann zu hören: „Padam, Padam“ und „Non, je ne regrette rien“.

Die musikalischen Beiträge wurden mit viel Applaus belohnt. Non, niemand bedauerte, gekommen zu sein, und so mancher freute sich darüber, zumindest einen Abend lang „La vie en rose“ - das Leben rosarot – gesehen zu haben.

 

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