Sternsingeraktion Porzellanteller als Gabe für die Sternsinger

Ulrich Frey
Hanna Schönauer aus Arzberg und Bischof Voderholzer beim Gottesdienst im Regensburger Dom. Foto: /Ulrich Frey

Bischof Rudolf Voderholzer entsendet bei einem Gottesdienst im Regensburger Dom die jungen Leute in die Aktion 2022. Mit dabei ist Hanna Schönauer aus Arzberg.

Arzberg/Regensburg - In coronafreien Zeiten wären etwa 2500 Sternsinger nach Regensburg gekommen. Doch wie kann die Eröffnung der deutschlandweiten Sternsingeraktion verlaufen, wenn stattdessen nur 32 Sternsinger zugelassen sind? Mit pfiffigen Ideen und Aktionen ist dies dem Bischöflichen Jugendamt jedoch meisterlich gelungen.

Gesund werden – gesund bleiben

Unter dem Motto „Zammkumma – folge dem Stern!“ hatte das Bistum Regensburg eingeladen zu einer digitalen Schnitzeljagd (Actionbound). Auf spielerische Art konnten und können die etwa 300 000 Sternsinger in Deutschland, aber auch alle Interessierten, dabei die Stadt und das Bistum Regensburg sowie die Aktion Dreikönigssingen kennenlernen. Sie steht in diesem Jahr unter dem Leitwort „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit!“.

Zum festlichen Gottesdienst im Regensburger Dom mit Bischof Rudolf Voderholzer waren wegen der Pandemie nur sieben Sternsingergruppen aus dem Bistum Regensburg und die „Staffelsterngruppe“ aus dem Bistum Limburg zugelassen. An sie wurde am Ende des Gottesdienstes der „Staffelstern“ als Startzeichen für die Ausrichtung der nächsten deutschlandweiten Eröffnungsfeier übergeben.

Hanna Schönauer aus Arzberg repräsentierte neben den Sternsingern aus Lam, Landshut und Mainburg die nördliche Region des Bistums und brachte als symbolhaftes Zeichen einen Sternsinger-Teller aus Porzellan, dem „Weißen Gold“ der Region, zur Krippe – eine wahrlich königliche Gabe. Viele Sternsinger und ihre Begleiter folgten dem Aufruf, online im Chat eine persönliche Fürbitte zu senden, die dann im Gottesdienst vorgetragen wurde. Zuschriften dazu kamen zum Beispiel aus ganz Deutschland, aus Helsinki, Liverpool und den Niederlanden.

Keine Sternsinger in Arzberg

Bischof Rudolf Voderholzer segnete Stern, Weihrauch, Kreide, Kohlen und auch die Sternsinger. Und er dankte ihnen allen für die Bereitschaft und ihr Engagement. Er betonte: „Ihr Sternsinger bringt und seid ein Segen!“

Im Gebiet der Pfarrei Arzberg werden in diesem Jahr keine Sternsinger unterwegs sein. Stattdessen verteilen die Austräger des Pfarrbriefes und der Caritas-Aktion Umschläge mit einem Segensaufkleber, Kreide, Weihrauch und Kohle in alle Briefkästen. Pfarrer Stefan Prunhuber bittet darüber hinaus um Spenden für die Sternsingeraktion, die auf das angegebene Konto überwiesen oder im verschlossenen Umschlag in den Briefkasten des Katholischen Pfarramtes gesteckt werden können.

 

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