Wahlkreis Kulmbach Freie Wähler setzen erneut auf Jochen Bergmann

Zum zweiten Mal nimmt der Neudrossenfelder Kripo-Beamte Anlauf für einen Sitz im Bundestag. Seine Partei hat ihn einstimmig nominiert und ist voll des Lobes über den 35-Jährigen.

Jochen Bergmann (Zweiter von links) ist erneut Bundestagskandidat der Freien Wähler. Kreisvorsitzender Rainer Ludwig (von links), WGK-Vorsitzender Ralf Hartnack und Landrat Klaus Peter Söllner sind voll des Lobes über ihren Kandidaten. Foto: Privat

Jochen Bergmann will es noch einmal wissen. Er tritt für die Freien Wähler im Wahlkreis Kulmbach, Bamberg-Land und Lichtenfels nach 2021 zum zweiten Mal in Folge als Bundestagskandidat an. Der 35-jährige Kriminalbeamte aus Neudrossenfeld hatte vor drei Jahren das beste Ergebnis für seine Partei in Oberfranken geholt. Einstimmig haben ihn die Freien Wähler nun ein weiteres Mal ins Rennen geschickt. „Bergmann ist mehr als nur ein verheißungsvolles Talent - kompetent, menschlich nah - eine erfrischend, dynamische, engagierte und charismatische Persönlichkeit. Er genießt unser aller Vertrauen,“ hat ihm FW-Kreisvorsitzender Rainer Ludwig bescheinigt.

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Die Freien Wähler wollen erstmalig im Deutschen Bundestag vertreten sein, hat Ludwig als Ziel ausgegeben. Erreicht werden soll das entweder, indem die FW die Fünf-Prozent-Hürde nehmen oder drei Direktmandate erringen.

In seiner Antrittsrede versprühte Bergmann Aufbruchsstimmung. „Es ist Zeit Verantwortung für Deutschland zu übernehmen. Ich stehe dafür bereit.“ Das verspielte Vertrauen in die Politik müsse wieder mühevoll erarbeitet werden. Als einzigen Weg hierfür sieht der einstimmig gewählte Kandidat ein ehrliches und sachorientiertes politisches Handeln, auf Augenhöhe für die Menschen in Deutschland – als Dienstleister der Bevölkerung. „Gerade die innere Sicherheit, die unabhängige Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und unser Gesundheitssystem müssen wir aus gegebenen Anlässen anpacken und zu elementaren Stützen Deutschlands ausbauen“, sagte der Polizeibeamte. Zudem müsse auch eine sichere Daseinsvorsorge, die heimische Wirtschaft mit dem Motor Mittelstand, Handwerk und Landwirtschaft und eine solide unabhängige Energiepolitik voll im Fokus stehen. „Wir brauchen wieder mehr Wir - ein Wir auf Augenhöhe und Sachlichkeit!“, positionierte sich Bergmann. Er schloss mit den Worten: „Zuviel wurde von den im Bundestag etablierten Parteien immer wieder versprochen und letztendlich nicht gehalten - das hat wichtiges Vertrauen beschädigt und nun ist es Zeit für eine offene, sachorientierte und bodenständige Politik, die man versteht.“

Landrat Klaus Peter Söllner gratulierte Bergmann zu dem eindrucksvollen Ergebnis bei der aktuellen Nominierung und der Bundestagswahl 2021. Dass der Neudrossenfelder Erfolg haben wird, davon ist Söllner überzeugt: „Bergmann ist ein rühriger Aktivposten in Reihen der FW, ein Mann der Basis sowie Sprachrohr für alle Bevölkerungsschichten, insbesondere durch sein Engagement in der Präventionsarbeit der Polizei auch für junge Leute“. Söllner sieht in Bergmann einen „Mann der Zukunft, der noch eine große politische Ära vor sich hat, weil er die Bedürfnisse seiner Mitmenschen aktiv wahrnimmt und an aktuellen Themen stets dran ist“. Söllner verwies in seinem Grußwort auch auf die Stärke und Stabilität des Landkreises, mit der niedrigsten Verschuldung und wegweisenden Investitionen zum Beispiel für die Leuchtturmprojekte Klinikum und Universität. Auch in den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz sei der Landkreis führend.

Kulmbachs dritter Bürgermeister und WGK-Vorsitzender Ralf Hartnack sicherte dem Kandidaten seine ganze Unterstützung zu und unterbreitete das Angebot einer konstruktiven Zusammenarbeit. Bergmann sei Brückenbauer der Freien Wähler hin zur Stadtfraktion der WGK und stehe für diese jahrelange enge Verbindung.

Als nächstes steht für den Kandidaten des Wahlkreises 239 – Kulmbach, Bamberg-Land, Lichtenfels, die Aufstellung der Landesliste an. Diese findet am 21. Dezember in Amberg statt.