Keine zusätzlichen Mittel für Reparaturen
Auch in Sachsen liegt ein Überblick über die Winter- und Frostschäden noch nicht vor. Erst bei der jährlichen Frühjahrsbefahrung nach Abschluss der Wintersaison stellt das sächsische Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV) gemeinsam mit den Landkreisen die Schäden fest.
Bis dahin beheben die Landkreise akute Gefahrenstellen kurzfristig mit sogenannten Winterflickungen, bei denen Kaltmischgut zum Einsatz kommt. Die Mittel für die Reparaturen kommen laut LASuV aus dem regulären Budget, das Bund und Land für die Straßenunterhaltung zur Verfügung stellen. Besondere Mittel für Winterschäden gibt es nicht.
Schlagloch sorgt für stundenlange Sperrung in Leipzig
Im benachbarten Leipzig sorgte am Montagmorgen ein Schlagloch mit acht bis zehn Zentimetern Tiefe für eine stundenlange Straßensperrung in der Innenstadt. Die Reparatur kostete nach Angaben der Stadt etwa 1.500 Euro. In den Wochen zuvor war es bereits zu diversen Schäden im gesamten Stadtgebiet gekommen.
Die Stadt geht daher von einer überdurchschnittlichen Schadensbilanz im Vergleich zu den vergangenen drei Jahren mit eher milden Wintern aus, wie eine Sprecherin mitteilte. Eine abschließende Bestandsaufnahme ist demnach noch nicht erfolgt.