Nach dem selbst für den Stadtrat überraschenden Aus für die Tangentenplanung entlang des Campusgeländes ist es knüppeldick gekommen für den Kulmbacher Oberbürgermeister Ingo Lehmann (SPD). Erst hat er sich im Stadtrat am vergangenen Donnerstag so manch harte Kritik gefallen lassen müssen. Dann hat die WGK mit einer Erklärung nochmals nachgelegt. Entsetzt sei man über die geplatzten Pläne. Die Verantwortung dafür trage Ingo Lehmann. Der mache zunächst einen Schritt nach vorn, dann einen Schritt in die falsche Richtung – und anschließend zwei Schritte zurück. Die Tangente sei nur der jüngste und dramatischste Beleg für dieses Muster in der Arbeit des OB, hat WGK-Fraktionschef Dr. Ralf Hartnack argumentiert. Doch damit war es noch nicht genug. Die Kritiker Lehmanns haben kurz nach der Stadtratssitzung prominente Unterstützung bekommen, der OB musste sich noch mehr Kritik anhören. Die weist er jetzt in einer Stellungnahme der Stadt Kulmbach zurück.