Erfurt (dpa/th) - Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt dringt auf eine Verständigung von Bund und Ländern bei der Finanzierung von Aufgaben, die die Kommunen im Auftrag des Bundes erledigen. "Das ist etwas, da sind wir noch nicht geeint. Da gibt es keine abschließende Lösung für eine angemessene und dauerhafte Kompensation", sagte Voigt nach einer Kabinettssitzung in Erfurt. Der Bund bringe gesetzliche Verpflichtungen auf den Weg, die vielfach die Kommunen vor Ort umsetzen müssen und am Ende die Länder über den kommunalen Finanzausgleich bezahlen. "Das ist eine Sache, die kann auf Dauer nicht so weitergehen", betonte Voigt. Als Beispiel nannte er Steigerungen beim Bundesteilhabegesetz.