Der Streit geht schon wieder in eine neue Runde. Der Vorsitzende der Kulmbacher Jungen Union, Frederik Barth, hat heftige Kritik an Oberbürgermeister Ingo Lehmann (SPD) geübt, weil der seit mehr als einem Jahr einen einstimmig vom Stadtrat getroffenen Beschluss bis heute nicht umgesetzt haben soll. Es geht dabei um Notrufsäulen, die an der Kieswäsch installiert werden sollten. Bezahlt hätte das die Björn-Steiger-Stiftung. Doch inzwischen ist dieses Förderprogramm ausgelaufen. Untätigkeit hatte die Junge Union dem Kulmbacher OB vorgeworfen. Dem hat sich kürzlich auch die CSU abgeschlossen. Blamabel sei das Verhalten des Kulmbacher Stadtoberhaupts, haben CSU-Fraktionsvorsitzender Michael Pfitzner und Ortsverbandsvorsitzender Jörg Kunstmann in einem öffentlichen Statement festgestellt. Jetzt antwortet die SPD-Stadtratsfraktion. Auch deren Vorsitzender Matthias Meußgeyer spart nicht mit deutlicher Kritik.