Baufällig, marode, ungepflegt: Der Zustand des Hofer Hauptbahnhofs wirbelt weiter einigen Staub auf. In der Umfrage eines Online-Reiseportals ist er auf dem letzten Platz gelandet, was zumindest teilweise nachvollziehbar ist, wie ein Stimmungsbild der Frankenpost vor Ort gezeigt hat. Nun schaltet sich auch die Oberbürgermeisterin Eva Döhla in die aktuelle Diskussion ein: „Obwohl das Gebäude Eigentum der Deutschen Bahn ist, sind wir als Stadt Hof maßgeblich daran beteiligt, den Zustand deutlich zu verbessern.“ Erstes sichtbares Zeichen ist bekanntlich das Toilettenhäuschen an Gleis 1, das die Stadt 2021 – nach einem Stadtratsbeschluss vom Dezember 2019 – auf eigene Kosten in Höhe von 245.000 Euro hat errichten lassen, nachdem die Bahnhofstoiletten seitens der Deutschen Bahn schon 2015 geschlossen worden waren. Die Stadt betreibt die Anlage mit eigenen Mitarbeitern, Kostenpunkt jährlich: 20 000 Euro.