Systemplanerin Junge Nailaerin brilliert in Ausbildung

Sandra Hüttner
Ein strahlendes Lächeln hat Lisa Pilz auf den Lippen. Das Bild zeigt die Landessiegerin im Ausbildungsberuf Technische Systemplanerin und mit Bürgermeister Frank Stumpf (links) und dem Betriebsleiter der Firma Forster, Thomas Schuberth (rechts). Foto: Hüttner

Lisa Pilz, 26 Jahre alt, ist die beste Technische Systemplanerin im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks. Sie brennt für ihren Beruf.

Lisa Pilz hat allen Grund zu strahlen und stolz auf ihre Leistung zu sein. Die junge Nailaerin ist Landesbeste im Ausbildungsberuf Technische Systemplanerin und hat ihre dreijährige Ausbildung bei der Firma Forster Fenstertechnik in Naila absolviert. Mit ihr strahlt Betriebsleiter Thomas Schuberth. „Wir sind unglaublich stolz auf unsere frühere Auszubildende, die seit dem 1. Juli fest angestellt ist“, versichert Schuberth und ergänzt, dass die Firma auf der Suche nach weiteren Auszubildenden sei.

Lisa Pilz zählt zu den besten Nachwuchshandwerkerinnen und Nachwuchshandwerkern Bayerns, die ihre Auszeichnung in Straubing erhielten. Im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks haben in diesem Jahr junge Frauen und Männer aus insgesamt 103 verschiedenen Ausbildungsberufen Bestleistungen bewiesen und den ersten Platz auf bayerischer Ebene erreicht.

Die 26-Jährige hat schon weitere Pläne. „Ich möchte meinen Ausbilderschein absolvieren, um dann für unsere Firma den nächsten Landessieger ausbilden zu können“, erzählt Lisa Pilz lachend. Ihr Beruf hatte früher die Bezeichnung „technische Zeichnerin“, sei aber jetzt in drei Fachrichtungen unterteilt. Sie habe die Metallbautechnik gewählt. Die Lehrzeit konnte Lisa Pilz von 3,5 Jahren auf drei Jahre verkürzen und ergänzt, dass es nach der erfolgreichen Ausbildung zur Kauffrau für Speditions- und Logistikdienstleistung nun für sie die zweite abgeschlossene Berufsausbildung sei. Betriebsleiter Schuberth und Bürgermeister Frank Stumpf versichert sie, dass sie aus der Region nicht weggehen werde. „Mir geht’s hier sehr gut und ich fühle mich einfach wohl“, betont die sympathische junge Frau mit einem Lächeln auf den Lippen. Sie wohnt schräg gegenüber der Firma Forster und hat es somit nur einen Katzensprung weit zur Arbeit.

„Eine Landessiegerin ist für unsere Firma eine super Werbung. Es signalisiert, dass wir eine gute Ausbildung bieten“, freut sich der Betriebsleiter. Lisa Pilz arbeite bereits an einem Großauftrag. „Ein großes Gebäude mitten in Berlin am Alexanderplatz“, schwärmt die junge Frau. „Es ist auch architektonisch sehr anspruchsvoll“, verrät sie.

Ihre Arbeit spiele sich zu 90 Prozent im Büro am Rechner ab, sie sei aber auch auf Baustellen unterwegs und in der Fertigung des Unternehmens. „Der Beruf ist wirklich vielseitig“, versichert sie. Auch ein Besuch in Berlin, um sich dort das neue Projekt anzuschauen, müsse sein – ob in naher Zukunft oder wenn es fertig ist, stehe noch nicht fest. Betriebsleiter Thomas Schuberth erinnert an ein Projekt in München, wo Lisa Pilz ohne Schwierigkeiten den Projektleiter vertreten habe. „Da ist Potenzial“, unterstreicht und freut sich Schuberth. Wertschätzung ist ihm wichtig, weshalb er die Leistung seiner einstigen Auszubildenden mit einem Gutschein für ein Essen im Restaurant Harmonie in Lichtenberg nebst Blumen würdigt. Zudem hängt eine Urkunde der Landessiegerin im Besprechungszimmer, für alle Gäste der Firma gut sichtbar.

Auch Bürgermeister Frank Stumpf liegt die Wertschätzung der erbrachten Leistungen am Herzen. Er überreichte daher ein Präsent. Handwerkliche Berufe seien gefragt, die Firma Forster für die Zukunft gerüstet. Es gelte, die positiven Nachrichten zu transportieren.

 

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