Tag des Wassers Stadtwerke Kulmbach investieren in sichere Wasserversorgung

Beim heutigen Weltwassertag dreht sich alles um den Schutz der Gletscher. Die Stadtwerke Kulmbach nehmen das zum Anlass, um auf die Bedeutung des Trinkwasserschutzes hinzuweisen.

In Zeiten des Klimawandels gewinnt die sichere Versorgung mit Trinkwasser immer mehr an Bedeutung. Foto: picture alliance/dpa/Marijan Murat

Der Weltwassertag am 22. März, zu dem die Vereinten Nationen seit 1992 aufrufen, soll daran erinnern, dass Wasser die essenziellste Ressource allen Lebens ist. Am heutigen Samstag steht er unter dem Motto: „Glacier Preservation“, also dem Erhalt der Gletscher. Sie schmelzen schneller als je zuvor. Während der Planet immer heißer wird, schrumpfen die „eisigen Riesen“, was den Wasserkreislauf unvorhersehbarer macht. Seit Jahren warnen Forscher, dass die Schmelzwasser-Ströme sich verändern und Überschwemmungen, Dürren und Erdrutsche verursachen sowie den Meeresspiegel ansteigen lassen.

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Doch auch in Kulmbach gilt es, mit der wertvollen Ressource Wasser sparsam umzugehen. Darauf weisen die Stadtwerke hin. Wassernetze und Abwasserkanäle würden für Generationen gebaut. Sie bräuchten eine gute Pflege, um Wasser so effizient wie möglich zu nutzen. Die Stadtwerke Kulmbach investierten daher in diesem Jahr rund 4,5 Millionen Euro in die Trinkwasserversorgung. 13,5 Millionen Euro kämen der Kläranlagentechnik und den Abwasserkanälen zugute.

„Die Energiepreise und der Umweltschutz stellen uns bei den energieintensiven Prozessen der Trinkwasserförderung, -verteilung und –aufbereitung, sowie bei der Abwasserentsorgung vor große Herausforderungen“, betont Werkleiter Christof Lange.

Hier könnten die Stadtwerke auf ein bewährtes Energie- und Umweltmanagement zurückgreifen, welche über die Jahre hinweg zu einem optimierten Energieeinsatz geführt hätten. Daneben werde die Nutzung von regenerativen Energien von den Stadtwerken kontinuierlich ausgebaut. „Wir leisten somit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz“, erklärt Lange. Der Tag des Wasser sei eine Gelegenheit, auf die Bedeutung des Klimaschutzes für das Trinkwasser hinzuweisen.

„Es ist für die Stadtwerke unerlässlich, die Trinkwasserversorgung in den nächsten Jahrzehnten zu sichern und den Klimaschutz aktiv zu betreiben“, sagt Lange. Es sei entscheidend, gemeinsam der Stadtwerke zu handeln, um die Wasserressourcen zu schützen.