Auch Besuche von Krankengymnasten und weiteren Therapeuten, die die Senioren individuell behandeln und fit halten, gehören zum Alltag. Eine Seniorin wird mit Heike Schröder den nahen Friedhof besuchen. „Das hat sie sich schon lange gewünscht.“ Immer wieder ermöglichen die Fachkräfte intensive Eins-zu-eins-Aktivitäten.
Bedarf an Seniorentagesstätten steigt
Auch Senioren mit Behinderung werden nicht nur immer älter, sondern nehmen auch in ihrer Anzahl immer mehr zu. Die Systeme und Dienste, die Menschen mit Behinderung und Senioren begleiten, werden große Nachfrage erleben. Gleichzeitig gilt es, den speziellen Bedürfnissen dieses Personenkreises gerecht zu werden.
„Wir benötigen in Zukunft mehr auf die im Alter veränderten, individuellen Bedürfnisse unserer Senioren mit geistiger Behinderung zugeschnittene Betreuungs- und Wohnangebote. Dieser weiter steigende Bedarf ist eine der großen Herausforderungen unserer Arbeit, der es sich ganz im Sinne der Betroffenen zu stellen gilt: pädagogisch, baulich aber auch strukturell“, fordert Christopher Kairies, Fachbereichsleitung der Diakonie Kulmbach.
Für viele ist die Senta der Diakonie Kulmbach zu einer neuen Heimat geworden – da, wo man einander annimmt, wie man ist. Wo man aktiv bleibt. Und vor allem: Dort, wo man nicht alleine ist.