Tennis Uhlig und Maier triumphieren in Melkendorf

Bei den siebten Melkendorf Open gehen die Siege nach Nürnberg und Regensburg. Die einheimischen Spieler halten gut mit. Beinahe wäre das Turnier dem Wetter zum Opfer gefallen.

Dass in Wimbledon öfters mal Spiele beim prestigeträchtigen Turnier abgesagt werden, sind die Tennisfans gewohnt. Der TSV Melkendorf kann zwar nicht auf eine Helferschar eines Grand-Slam-Turniers zurückgreifen, dennoch schaffte es der Verein trotz des durchwachsenen Wetters am Wochenende die siebten Melkendorf Open stattfinden zu lassen. Am Turnier, bei dem Punkte für die deutsche Rangliste gewonnen werden können, nahmen insgesamt 45 Spielerinnen und Spieler teil. 32 davon in der Herrenkonkurrenz und 13 in der Damenkonkurrenz. Dank der Unterstützung der Kulmbacher Vereine ATS Kulmbach und TC RW Kulmbach fanden trotz des Regens noch alle Spiele statt. Das Finale wurde wie gewohnt auf Sand in Melkendorf gespielt.

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Die Herrenkonkurrenz

Bei den Herren starteten auch zwei Kandidaten des Landkreises Kulmbach. Mario Küfner und Lasse Höhn bestritten hier ihre ersten Partien. Für Küfner endete das Turnier bereits an diesem Punkt. Er hatte mit Alexander Wolfschmidt (SC Uttenreuth, Deutsche Rangliste: 192) ein schweres Los gezogen. In der Nebenrunde kämpfte sich Küfner dann bis ins Halbfinale kämpfen. Dort musste er sich gegen den späteren Sieger der Nebenrunde, Christoph Drechsler, geschlagen geben.

Höhn verbuchte in der ersten Runde einen deutlichen Sieg. Gegen Vincent Dullinger (STC Oberland/444) gewann er mit 6:3 6:2 und stand damit im Achtelfinale des Turniers. Auch hier gewann er gegen die Nummer vier des Turniers, Julian Gabriel Peter (DTV Hannover/280), mit 6:2 7:5. Im Viertelfinale traf er auf Lukas Hamacher (TC Böhringer Ingelheim/375). Diese Hürde war dann zu hoch (0:6, 2:6).

Im Finale zeigte sich von Anfang an ein relativ deutliches Bild. Daniel Uhlig (1. FC Nürnberg/590) riss dank seiner Erfahrung und Spielintelligenz das Match gegen Benedikt Novak früh an sich. Novak spielte zwar auf einem hohen Niveau, konnte aber am Ende nicht die Oberhand gewinnen. Der Nürnberger gewann am Ende mit 6:1, 6:4 die siebten Melkendorf Open.

Die Damenkonkurrenz

Die Damenkonkurrenz startete aufgrund der geringeren Anzahl der Teilnehmerinnen erst am Samstag in das Turnier. Im Finale trafen Florence Renard (TC Bamberg) und Katharina Maier (TC Rot-Blau Regensburg/243) aufeinander. Renard kämpfte sich durch die obere Hälfte des Turnierbaums und zeigte von Anfang an eine sehr starke Leistung. In der unteren Hälfte des Turnierbaums zeigte Katharina Maier eine starke Leistung und stand nach 2019 und 2022 stand erneut im Finale des Turniers.

Wie auch vergangenes Jahr war Maier im Finale schnell im Spiel angekommen. Im ersten Satz dominierte sie die Gegnerin klar und gewann diesen mit 6:2. Zu Beginn des zweiten Satzes steigerte sich der Bambergerin und das Match war ausgeglichen. Am Ende behielt Maier allerdings die Oberhand und holte sich mit 6:2 6:2 die siebten Melkendorf Open.