Autotest - Jaguar. Allein der Name steht für das Katzenhafte in der Fortbewegung. Das haben die säuselnden Sechszylinder in den edlen XJs genauso beherrscht wie die Zwölfender. Aber noch besser, da müssen die Gusseisernen ganz stark sein, kann das der F-Pace mit diesem motorischen Doppelpack, den sie P400e nennen. Du legst ab in deiner Einfahrt. Nur das Knirschen von – selbstverständlich – weißem Kies unter den 265/45er Planierraupenwalzen auf 21-zölligem Aluminium verraten, dass der Dampfer Kurs nimmt auf ein Ziel deiner Wahl.
Das ist Fahren heute. Unterwegs sein in einem Auto, das Geländewagen und Sportler gleichzeitig ist. Mit einem Motor, der Benzin verbrennt und einem, der Strom verbrät. Die Entscheidung der Art der Fortbewegung nimmt der F-Pace P400e dir dankenswerterweise ab: Ist der 17,1 Kilowattstunden fassende Akku voll – am Schnellader in 86 Minuten, bis 80 Prozent in einer halben Stunde – ist der 143 PS starke Elektromotor Mittel der Wahl. Mit dem schleichst du wie auf Jaguars Pfötchen. Hat der Akku nach rund 45 Kilometern fertig, oder willst du den kompletten Schmalz der 640 Newtonmeter Drehmoment abschöpfen, spannen sich der 300 PS starke Turbo-Vierzylinder und der Stromer zu 404 PS Systemleistung zusammen: Was dann knapp 2,2 Tonnen Auto in 5,3 Sekunden auf Tempo 100 wuchtet. Die Achtgang-Automatik legt butterweich die Fahrstufen ein, was zu dem hoch feinen Ambiente passt, in dem der F-Pace dich zum Ziel trägt.