In den Nachbarsgarten zu schießen mit dem Kleinkaliber-Gewehr, das in der Pförtnerloge für ihn deponiert war, das sei nie ein Problem gewesen, erinnert er sich schmunzelnd. „Die Spinnerei war mein Spielplatz, es ging über die Kohlehaufen, zu den Arbeitern, in die Produktionshallen. Aber ich hab’s übertrieben: Als ich mit dem Gewehr ein gutes Dutzend Isolatoren abgeschossen hab, sodass die Stromkabel herunterhingen, hat der Direktor das Gelände für Kinder gesperrt.“ Erinnerungen an eine andere Zeit und Welt: Wo heute über Hoftex- und Studentenwerk-Wohnheim gesprochen und gestritten wird, schlug früher das Hofer Herz als Textilstadt.