Wichtig sei außerdem, dass man auf theoretischer Ebene gut erklären könne, wieso eine Therapie mit THC sinnvoll sein könne, führt Müller-Vahl weiter aus. Denn auch im Körper gebe es ein endogenes Cannabinoid-System, das unter anderem bei Angstauslöschung und bei Schlaf eine Rolle spiele.
Weitere Studie zu langfristigem Gebrauch
Schwerwiegende Nebenwirkungen traten während der Studie nicht auf. Leichtere bis mittelschwere Begleiterscheinungen wie Schwindel, Kopfschmerzen oder Appetitsteigerung wurden hingegen häufiger registriert. Entzugserscheinungen nach dem Absetzen des Präparats konnten die Forschenden nicht feststellen.
Nun wollen die Forschenden herausfinden, ob die Cannabis-Tropfen auch langfristig eingenommen werden können. Möglich sei, dass sich auf Dauer ein Gewöhnungseffekt einstellt und die Wirksamkeit nachlässt. Weitere Studien könnten sich auch damit beschäftigen, ob die Tropfen denjenigen Menschen helfen, die aus anderen Gründen häufig Alpträume haben, erklärte Röpke.