Auf die Frage, wo sie das Foto für diesen Bericht am liebsten machen möchte, deutet Marion Lucka in die „ägyptische Ecke“ ihrer Ausstellung im Selber Rosenthal-Theater. Die Geschichte des Pharaos Echnaton, der die Sonne als Gott Aton zur einzigen Gottheit Ägyptens erhob, hatte sie stets fasziniert und 1997 zu den großformatigen Gemälden „Gruß“ und „Dunkler Gott“ inspiriert. „Hätte ich einen Wunsch frei, würde ich mich gern zu ihm an den Tisch setzen und mit ihm reden“, sagt sie über den vor gut 3300 Jahren gestorbenen Religionsstifter.
Thiersteinerin stellt aus „Träumende Bilder“ im Rosenthal-Theater in Selb
Andrea Herdegen 18.12.2025 - 08:00 Uhr