Thüringen Weitere Geschäfte bieten Verkauf vor dem Laden an

Jena/Gera (dpa/th) - In Thüringen machen weitere seit Dezember wegen der Corona-Pandemie geschlossenen Geschäfte von der Möglichkeit Gebrauch, vorbestellte Waren außerhalb der Geschäftsräume zu verkaufen. Diese Möglichkeit nutzten am Montag etwa Elektronikgeschäfte in der Goethe-Galerie Jena und den Gera Arcaden, wie die Manager der Einkaufszentren auf Anfrage mitteilten.

Jena/Gera (dpa/th) - In Thüringen machen weitere seit Dezember wegen der Corona-Pandemie geschlossenen Geschäfte von der Möglichkeit Gebrauch, vorbestellte Waren außerhalb der Geschäftsräume zu verkaufen. Diese Möglichkeit nutzten am Montag etwa Elektronikgeschäfte in der Goethe-Galerie Jena und den Gera Arcaden, wie die Manager der Einkaufszentren auf Anfrage mitteilten. Mit der seit Sonntag geltenden neuen Verordnung zur Eindämmung der Pandemie haben Läden, die über den täglichen Bedarf hinausgehende Waren verkaufen, diese Möglichkeit. Anders als Lebensmittelgeschäfte und andere Geschäfte des täglichen Bedarfs hatten sie im Dezember wegen der Pandemie schließen müssen.

Die Möglichkeit des kontaktlosen Verkaufs vorbestellter Ware außerhalb der Geschäftsräume hatten in Thüringen seitdem nur Buchhändler. Ob viele weitere Händler jetzt davon Gebrauch machen werden, war am Montag noch unklar. Die Corona-Verordnung des Landes als Rechtsgrundlage sei erst am Samstag erlassen worden, sagte der Geschäftsführer des Handelsverbandes Thüringen/Sachsen-Anhalt, Knut Bernsen. Auch der Centermanager der Gera Arcaden, Tobias Klaer, verwies auf die kurzfristige Vorbereitungszeit für die Händler.

Zudem stelle sich die Frage der Wirtschaftlichkeit, sagte Michael Holz, Manager der Goethe-Galerie. "Die Geschäfte müssen einschätzen, ob es sich für sie überhaupt lohnt, dafür Personal vorzuhalten."

 

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