Die Mitteilung im August vergangenen Jahres war ein Schlag ins Kontor für die rund 200 Beschäftigten der Kasendorfer Maja-Werke. Schon zum Oktober sollte der Betrieb aufgegeben werden, hieß es in einer Nachricht des Unternehmens, das zur Vivionio-Gruppe gehört. Die Hiobsbotschaft hatte damals die zum Teil seit Jahrzehnten bei Maja beschäftigten Menschen wie ein Schlag getroffen, zumal sie nur wenige Tage nach einem zuvor unbeschwert gefeierten Betriebsfest bekannt wurde, bei dem kein Ton von der drohenden Schließung gefallen war. Hoffnungsschimmer gab es seither kaum. Die wenigen, die sich auftaten, waren bald passe. Dazu gehörte auch die in Aussicht gestellte Übernahme beim Wärmepumpenhersteller ait. Die zerschlug sich in fast allen Fällen, weil diese Branche nur wenig später selbst in eine Krise gerutscht ist.