Jedoch, so sagt die Sprecherin, sei eine erfolgreiche Eindämmung der Großen Drüsenameise nur durch ein koordiniertes Vorgehen auf öffentlichen und privaten Flächen möglich. Deshalb würden Grundstückseigentümer, bei denen die Fachfirma aufgrund der Beobachtungen im öffentlichen Raum einen Befall vermuten, informiert und gebeten, eigene Maßnahmen durchzuführen.
Heimische Pflanzenarten nutzen
Damit die Große Drüsenameise gar nicht erst bekämpft werden müsse, empfiehlt das LfU, heimische Pflanzenarten im Gartenbau zu nutzen. Das senke das Risiko, invasive Arten einzuschleppen und stärke den Erhalt der heimischen Biodiversität. Bei Bauarbeiten in Befallsgebieten bestehe zudem die Gefahr, dass die Ameisenart durch Erdtransporte in andere Gebiete verbreitet werde.
Die Tapinoma magnum ist den Angaben nach meist zwei bis vier Millimeter groß und sondert bei Bedrohung einen intensiven Duftstoff ab. Typisch für diese Art sind breite Ameisenstraßen und auffällige Sand- oder Erdhügel um die Nesteingänge. Wird ein Nest gestört, erscheinen schlagartig Hunderte Tiere.