Es wird ihn nicht geben, den „Showdown“, über den Tierschützer im Internet schon diskutiert hatten und der bundesweit Schlagzeilen gemacht hatte. Die Tierfreunde wollten den Prozess gegen den Mann vor dem Kulmbacher Amtsgericht miterleben, der im vergangenen Sommer auf dem Holzmarkt eine Taube verfolgt und totgetreten hatte. Doch eine öffentliche Verhandlung wird es nicht geben in dieser Sache. Der 62-jährige Kulmbacher, der wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz einen Strafbefehl bekommen hatte, wollte eigentlich deswegen vor Gericht ziehen. Doch das hat er sich nun anders überlegt. Nachdem es seinem Verteidiger Frank Stübinger aus Kulmbach gelungen war, die zunächst im Strafbefehl geforderten rund 8000 Euro drastisch zu verringern, hat der Mann, von Beruf angeblich Psychologe, seinen Einspruch zurückgezogen. „Das Verfahren ist damit abgeschlossen“, heißt es vonseiten des Kulmbacher Amtsgerichts.