Tischtennis ATSV Oberkotzau marschiert in die Verbandsliga

Das erfolgreiche ATSV-Team mit Antonia Kropf, Julia Schenk, Regine Ferfers (von links). Foto: ATSV Oberkotzau

Die Tischtennis-Frauen des ATSV gewinnen die Meisterschaft in der Bezirksoberliga und steigen in die Verbandsliga Nordost auf.

Am 8. Februar 2020 hatte es die letzte Niederlage für die Tischtennisdamen des ATSV Oberkotzau in Wallenfels gegeben. Nun endlich, zwei Jahre später, wurden diese mit der Meisterschaft in der Bezirksoberliga und dem damit verbundenen Aufstieg in die Verbandsliga Nordost belohnt. In der wegen Corona abgebrochenen Saison 2019/20 verhinderte die Quotientenregel einen möglichen Aufstieg, in der Serie 2020/21 wurde die Serie nach wenigen Wochen abgebrochen und dann annulliert. Da lagen die ATSV-Damen an der Tabellenspitze.

Und auch in der Spielzeit 2021/22 musste das Oberkotzauer Trio einige Zeit bangen, dass die Spielzeit überhaupt als Einfachrunde beendet und nun auch gewertet wurde. Diese sah Regine Ferfers, Julia Schenk und Antonia Kropf dann klar auf Position eins: Sieben Siege in sieben Spielen, ein Spielverhältnis von 64:6 und ein 9:1 im Spitzenspiel beim Tabellenzweiten SV Mistelgau sprechen eine deutliche Sprache. Die 16-jährige Julia Schenk blieb zudem als einzige Spielerin der Bezirksoberliga ohne Niederlage, kam auf ein Verhältnis von 21:0-Siegen.

Der ATSV Oberkotzau schaffte damit den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte, spielt damit erstmals mit den Damen auf Verbandsebene. Bereits mit den Mädchen war der ATSV in der Bayernliga Nord aktiv. Aus diesem Team stehen mit Julia Schenk und Antonia Kropf zwei Spielerinnen auch in dem erfolgreichen Damenteam. Die Dritte im Bunde, die routinierte Regine Ferfers, war in den 1980er-Jahren sogar schon in der 2. Bundesliga im Einsatz. „Die drei bilden ein tolles Team und eine Einheit, das sich den Erfolg mehr als verdient hat“, betont Arndt Peckelhoff, der mit Mazem Alkemmosh die Mannschaft trainiert und betreut. Die ist nun hinter dem Verbandsoberligisten TV Konradsreuth die zweithöchste im Tischtennis-Bezirk Oberfranken Ost.

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