Rom/Stresa - Fahnen auf halbmast und Politiker, die für eine Schweigeminute kurz inne halten: Es ist Dienstag, Tag zwei nach dem Unglück am norditalienischen Monte Mottarone mit insgesamt 14 Toten. Noch immer ist völlig unklar, wie es am Sonntag zu dem Absturz der Gondel kommen konnte. An der Talstation im Ort Stresa am beliebten See Lago Maggiore legten Menschen Blumen und Kerzen nieder. Papst Franziskus drückte am Dienstag den Opfern und ihren Familien seine Nähe und Anteilnahme aus, wie der Vatikan mitteilte. Italiens Infrastrukturminister bat die Organisatoren des Rennrad-Wettbewerbs Giro d’Italia, eine für Freitag geplante Bergetappe über den Monte Mottarone aus Respekt vor den Opfern zu verlegen.