Töpen Schulweghelferin bekommt Auszeichnung

Für Marion Walesch gab es am Montag eine Urkunde und Blumen. Foto: Frankenpost/Alisa Schrauth

In der Gemeinderatsitzung bedankte sich Bürgermeister Alexander Kätzel bei Schulwegshelferin Marion Walesch für ihr ehrenamtliches Engagement.

Neuer Asphalt und neue Wasserleitungen

Die Straßenausbesserung „Töpen – Gartenstraße, Mödlareuth 10 und 11“ wird voraussichtlich am 20. September starten. Die Haushalte, die sich zwischen den Ausbesserungsstellen befinden, sollen vorab noch einmal genauer informiert werden. Das Angebot für die Arbeiten beläuft sich auf 20 020 Euro brutto: „Die Pflastersteine kommen raus, Asphalt kommt rein“, erklärt Alexander Kätzel, Bürgermeister der Gemeinde Töpen, im Gemeinderat. Es wird, wie in der vergangenen Gemeinderatssitzung besprochen, der Asphaltierungstermin der Baustelle „An der Gärtnerei“ mitgenutzt – „deswegen ist es dann auch günstiger“.

Für den Bereich Mödlareuth 10 und 11 muss laut Wasserzweckverband die Wasserleitung gleich miterneuert werden – die Gemeinde will trotz der entsprechend tieferen Arbeiten die Kosten günstig halten. Es soll – „laienhaft erklärt“ – nicht der ganze Straßenzug aufgemacht werden. Geplant ist, über einen Schacht an die Leitung zu gelangen. Diese wird dann aufgesprengt und die neue Leitung nachgeschoben, wie der Bürgermeister erläuterte. Mit diesem günstigeren Verfahren sei der Wasserzweckverband einverstanden. Die Straße wird aus Kostengründen nicht gepflastert, sondern asphaltiert. Insgesamt beläuft sich das Angebot auf 20 704 Euro brutto.

Neues von Bauprojekten

• Im Dorfgemeinschaftshaus Hohendorf steht die Eckbank nun auf ihrem Platz – und auch Tische stehen schon bereit. „Nächsten Montag treffe ich mich mit allen beteiligten Firmen, um offene Themen zu besprechen“, sagt Alexander Kätzel.

• Für das Neubaugebiet „An der Gärtnerei“ ist noch heute Termin für die Grundstücksreservierungen, für alle, die ein Grundstück vormerken haben lassen. Man sei immer noch im Bauzeitplan, doch das ehemalige Plus von zwei Wochen sei – wegen des Wetters – nun „aufgefressen“, sagte der zweite Bürgermeister Hans Hermann. Alexander Kätzel betonte, das Ziel sei weiterhin, Mitte Dezember mit dem baulichen Teil fertig zu werden und im Frühjahr nächsten Jahres zu vermessen.

• Beim Bauprojekt „Isaar 7“ gibt es hinsichtlich des Abbruchs noch eine „Unstimmigkeit“: „Die Firma, die das beste Angebot abgegeben hat, hat unserer Meinung nach die Entrümpelung nicht mitkalkuliert“, erklärte Kätzel. Er lege trotzdem alles daran, dass im Oktober mit dem Abbruch begonnen werden kann: „Der Wille ist da!“ Trotz der Nachkalkulation geht der Bürgermeister davon aus, dass das Angebot immer noch das günstigste bleibt.

Aufträge für den Kita-Bau

Zur Kindertagesstätte erfuhren die Gemeinderäte viele Zahlen – das Gremium stimmte über die eingereichten und geprüften Angebote ab. Für die Dacharbeiten liegt das günstigste Angebot bei 122 847 Euro; für die Estricharbeiten bei 31 573 Euro, für die Holzfassade bei 108 815 Euro. 148 455 Euro gibt die Gemeinde für die Holz-Alu-Elemente aus, den Trockenbau lässt sie sich 80 317 Euro kosten. Auch der Bereich Heizung, Lüftung und Sanitär wurde öffentlich ausgeschrieben – dem empfohlenen Angebot von 134 307 Euro stimmten die Gemeinderäte ebenfalls zu. Die Elektrotechnik kostet 149 818 Euro. „Es geht voran“, betonte Alexander Kätzel. „Wir sind immer noch im Zeitplan“, fügte der zweite Bürgermeister, Hans Herrmann, abschließend hinzu.

Schulweghelferin bekommt Auszeichnung

„Bei Wind und Wetter steht sie draußen“, sagte Bürgermeister Alexander Kätzel: Seit 25 Jahren ist Marion Walesch ehrenamtliche Schulweghelferin. Nun erhielt sie eine Urkunde während der Gemeinderatssitzung und Blumen. „Unsere Marion ist auch Ansprechpartnerin für die Schulkinder – sie steht ihnen zur frühsten Stunde schon zur Verfügung.“ Der Bürgermeister bedankte sich herzlich für ihren gemeinnützigen Einsatz an der Straße.

Der Starkregen beschäftigt die Gemeinde noch

Durch den Starkregen und das Hochwasser im Juli ist ein Teilstück der Ufermauer an der Rucksackstraße in Mitleidenschaft gezogen worden. Den Bereich zwischen Kupferbachweg und Rucksackstraße habe die Gemeinde ohnehin für eine Sanierung im Auge gehabt, berichtete der Bürgermeister – nach dem Starkregen ziehe man die Arbeiten nun „vorsichtshalber“ vor. Der Angebotspreis liegt bei 5978 Euro – auch hier käme eine bereits in Töpen aktive Firma zum Einsatz.

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