„Toxic Toast“ Coburg hat einen der besten Plattenläden Deutschlands

Das „Toxic Toast“ im Unteren Bürglaß ist bekannt als Laden und Musikkneipe. Mit diesem Konzept zählt er zu den besten bundesweit – und erhält dafür den „Emil“.

Michael „Mike“ Russek freut sich über die hohe Auszeichnung seines „Toxic Toast“. Foto: VUT

Das Coburger „Toxic Toast“ ist einer der besten Plattenläden Deutschlands – das hat eine Jury am Wochenende entscheiden und die Musikbar samt Laden am Unteren Bürglaß mit dem „Emil“ ausgezeichnet. Michael „Mike“ Russek hat das Toxic Toast in Jahr 2002 eröffnet und 2017 um eine Bar erweitert. Nun werden nicht nur Schallplatten, sondern eben auch Drinks verkauft und auch Konzerte finden regelmäßig statt.

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„Der Emil ehrt Schallplattenläden als wichtige soziale und gesellschaftliche Orte und rückt ihre Bedeutung für die kulturelle Vielfalt und Bildung in den Blickpunkt der Öffentlichkeit“ heißt es in der Pressemitteilung der Organisatoren. Die Entscheidung trafen Kulturstaatsminister Wolfram Weimer und der „Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen“ (VUT) und zeichneten die Plattenladen-Besitzer auf der Jenaer Kassablanca-Bühne aus.

Preisgeld von 15.000 Euro

Neben dem Toxic Toast wurden Plattenläden in Köln, Bochum, Freiburg, Nürnberg und weiteren fünf Orten in der Kategorie „Beste Schallplattenläden“ ausgezeichnet. Die zehn Plattenläden erhielten jeweils 15.000 Euro Preisgeld.

25.000 Euro erhielten weitere Plattenläden für besondere Auszeichnungen in den Kategorien „Innovation“, „Strukturschwache Region“ und „Neugründung“.

Birte Wiemann, Vorstandsvorsitzende des VUT gratuliert den Gewinnern: „Es ist diese Energie und dieses Netzwerk, auf das wir als Musikbranche und Gesellschaft zählen, denn die Plattenladenbesitzer – unabhängig davon, ob Emil-Gewinner*in oder nicht – öffnen tagtäglich ganz pragmatisch die Tür zu einem der niedrigschwelligsten Kulturorte überhaupt.“