Traditionsfest in Arzberg Viele Vereine helfen fürs Bergfest zusammen

Christl Schemm
Von der klassischen Volksmusik über Schlager aus der Neuen Deutschen Welle-Zeit, aktuelle Partyhits bis hin zu fetziger Rockmusik und sogar Metal – die Partyband Trachtenrocker hat alles im Programm. Foto: Gregor Bittel

Nach zwei Jahren Pause steigt am Samstag wieder das Bergfest in Arzberg. Am Abend mischen die Trachtenrocker den Singer-Park auf.

Vieles ist anders geworden in den vergangenen Jahren. Manches hat sich sehr verändert oder ist total verschwunden. Feste zum Beispiel. Doch hungern die Menschen regelrecht nach Geselligkeit, Musik, gemeinsamem Essen und Trinken und Gesprächen. Das soll am kommenden Samstag, 2. Juli, von 18 Uhr an das Bergfest im Dr.-Fritz-Singer-Park in Arzberg ermöglichen.

Anders ist, dass nach zwei Jahren Corona-Pause zum ersten Mal nicht der Stadtsportverband das Fest auf dem Arzberger Kirchberg organisiert. Denn der Zusammenschluss hat sich mittlerweile aufgelöst. Und: Das Fest beginnt in diesem Jahr nicht bereits am Nachmittag, sondern erst um 18 Uhr.

Neue Organisatorin

Bislang hatten sich die Vereine des Stadtsportverbands darum gekümmert, dass beim Bergfest im und rund um den Park zahlreiche Buden und Stände aufgebaut waren, an denen sich die Gäste mit allerlei kulinarischen Köstlichkeiten versorgen konnten. In diesem Jahr laufen die Fäden in der Stadtverwaltung bei Doris Meier zusammen.

Sie hat alle Vereine des früheren Stadtsportverbands und noch einige darüber hinaus angeschrieben und gefragt, ob sie dieses Mal mit von der Partie sind. Zwölf Vereine haben zugesagt: der VfB, der TSV Seußen, der TSV Arzberg-Röthenbach, die TSA, der Tennisclub, der SKC Schirnding-Arzberg, die TTF Röthenbach, „Wir für Arzberg“, der Schwimmbad-Förderverein, der CVJM mit dem Kindergarten „Sonnenschein“ und der FGV. Er wird im Wächterhaus eine Cocktailbar betreiben. Ansonsten ist von Bratwürsten, Wein und Bier bis hin zu veganen Brotaufstrichen und Zwiebelkuchen alles zu haben, was das Herz begehrt.

Trachtenrocker

Innovative Songideen, gepaart mit einer Animation, entweder mit einer oder zwei Frontfrau(en), bringen von 20 bis 1 Uhr die Trachtenrocker auf die Bühne. Sie wollen im Publikum garantiert keine Langeweile aufkommen lassen. Egal ob jung oder alt, für jeden Geschmack soll etwas dabei sein: Von der klassischen Volksmusik über Schlager aus der Neuen Deutschen Welle-Zeit, aktuelle Partyhits bis hin zu fetziger Rockmusik und sogar Metal – all das hat die Band im Repertoire.

„Es wird Zeit, dass wir unser Bergfest nach der langen Unterbrechung durch Corona endlich wieder feiern können“, freut sich Bürgermeister Stefan Göcking. Er lobt seine Mitarbeiterin Doris Meier ausdrücklich dafür, dass sie die Organisation übernommen hat. „Außerdem müssen unsere Hausmeister, Mitarbeiter des Bauhofs, der Stadtwerke und der Kläranlage ran. Denn sie bauen ja die Stände auf und kümmern sich um Strom, Wasser und Abwasser“, sagt Göcking. „Ich denke, so kann die Stadt gute Voraussetzungen dafür schaffen, dass am Samstag alles klappt und die Vereine alles haben, was sie brauchen.“ Die Kooperation von Stadt und Vereinen sei ideal dafür, ein solches Fest auf die Beine zu stellen. Jetzt müssten nur noch das Wetter mitspielen und viele Leute kommen, damit das Bergfest ein Erfolg wird.

 

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