Eigentlich sah bei der Mitteldistanz in Erlangen alles danach aus, als würde Tobias Meckl aus Marktredwitz um die Spitzenplätze mitlaufen. Rund fünf Kilometer vor der letzten Wechselzone bewegte sich der Triathlet in seinem ersten Profijahr innerhalb der Spitzengruppe und erreichte auf seinem Rad Geschwindigkeiten von bis zu 46 Stundenkilometern. Doch dann der Schock: Auf den regennassen Straßen zog es Meckl in einem Kreisverkehr das Hinterrad weg. Mitsamt seines Rads rutschte der erfahrene Triathlet weg und knallte mit dem Rücken an die Bordsteinkante. Im Anschluss ging es per Rettungswagen ins Krankenhaus, während Polizei und Feuerwehr die Einsatzstelle absperrten – ein bitteres Ende für ein bis dahin starkes Rennen.