Berlin - Zu wenig Regen und wochenlange Hitze haben die Ernte der Landwirte in diesem Sommer insgesamt schrumpfen lassen. Zu rechnen ist mit einer leicht unterdurchschnittlichen Getreidemenge von 41,9 Millionen Tonnen, wie der Deutsche Bauernverband mitteilte. Das wären sieben Prozent weniger als im Vorjahr, das aber mit 45 Millionen Tonnen ein starkes Ergebnis gebracht hatte. Auch zeigten sich enorme regionale Unterschiede mit Schäden vor allem im Süden. Die Branche fordert Finanzhilfen wegen einer angespannten Lage vieler Höfe - akute Folgen für die Verbraucherpreise erwartet sie eher nicht.