Über eine Tonne zu viel Polizei stoppt massiv überladenen Transporter auf der A9

Die Polizei hält ein Fahrzeug mit über einer Tonne zu viel Gewicht an. Welche Folgen das für Fahrer und Spediteur hat.

Die Polizei stoppt einen Transporter bei Berg. Foto: imago/Future Image

Eine routinemäßige Kontrolle auf der Autobahn ist für einen 36 Jahre alten Fahrer abrupt geendet: Polizisten der Verkehrspolizeiinspektion Hof stoppten am Dienstagabend einen deutlich überladenen Kleintransporter bei Berg. Die Weiterfahrt war zunächst nicht möglich. Das geht aus einer Pressemeldung hervor.

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Bereits beim Prüfen der Ladepapiere fiel den Beamten auf, dass der 3,5-Tonner vermutlich erheblich über dem zulässigen Gesamtgewicht lag.

Der mit Metallteilen beladene Transporter war auf der Bundesautobahn 9 von Regensburg in Richtung Thüringen unterwegs und wurde gegen 21.10 Uhr kontrolliert.

Polizei zwingt Transporter zur Entladung

Eine anschließende Überprüfung des Gewichts bestätigte den Verdacht: Der Kleintransporter war um mehr als eine Tonne überladen. Die Einsatzkräfte untersagten daraufhin die Weiterfahrt und ordneten an, so viel Ladung abzuladen, bis das zulässige Gesamtgewicht von 3.500 Kilogramm eingehalten wurde.

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Der Fahrer muss ein Bußgeld zahlen. Zudem musste er noch vor Ort eine Sicherheitsleistung hinterlegen.

Auch für den Spediteur aus Brandenburg hat der Vorfall Konsequenzen: Die Verkehrspolizei ermittelt nun wegen einer möglichen Gewinnabschöpfung. Durch die Überladung könnte sich das Unternehmen einen unzulässigen Wettbewerbsvorteil verschafft haben.