Viele haben mitgewirkt
Auch der Übungsleiter, Kreisbrandinspektor Yves Wächter, gab sich am Ende der Übung zuversichtlich. „Für das Abarbeiten eines solchen Szenarios gibt es kein Rezept. Die Rettungskräfte agieren, sie arbeiten immer mit dem, was sie vorfinden, mit dem, was sie erwartet. Wir sind froh, dass trotz Ernte- und Veranstaltungszeit so viele Kräfte an der Übung teilgenommen haben. Natürlich gab es während der Übung das ein oder andere Problem. Genau um solche zu entdecken und aufzuzeigen, üben wir ja“, hat Wächter zusammengefasst. Am Ende war der Kreisbrandinspektor voll des Lobes, „Eines lässt sich feststellen: Die Übung ist in Ihrer Gesamtheit sehr gut und vorbildlich abgelaufen. Teilweise sogar schneller als von der Übungsleitung eingeplant. Mein Dank gilt allen, vor allem aber dem THW Kulmbach, die beim Kraftakt der Vorbereitung unterstützt haben, den Übungsdarstellern, die wir auf Grund der guten Zusammenarbeit vom BRK und der Feuerwehr aus dem Landkreis Hof zur Verfügung gestellt bekommen haben, den Kreisbrandinspektionen Kulmbach und Hof, der Polizeiinspektion Stadtsteinach und der Bundespolizei, der Deutschen Bahn AG und der Agilis Verkehrsgesellschaft, die uns diese Übung mit einem Zug erst ermöglicht haben.“
Drei Stunden harte Arbeit
Um 9.45 Uhr ist der Alarm für die zahlreichen Rettungskräfte verschiedener Blaulichtorganisationen ausgelöst worden. Gegen 12 Uhr war die Übung abgeschlossen, und nur noch der Zug stand auf der Strecke, die eigens für diese Übung für den Triebwagen freigegeben und gesperrt worden war. Auf den Gleisen zwischen Stadtsteinach und Untersteinach fahren im Regelbetrieb nur die Schotterzüge, die Material für die Deutsche Bahn zum Gleisbau ausliefern.