Wo Menschen sterben, hungern, frieren und täglich Angst haben müssen vor Bomben und Granaten, vergisst man leicht die Tiere, die unter den gleichen schlimmen Bedingungen überleben müssen. Vor allem in den ukrainischen Zoos kämpft man ums nackte Überleben von Mensch und Tier. Was verstehen Affen, Löwen und Giraffen von Krieg? In der Zoozeitung des Tierparks „Zwölf Monate“ beschreibt dessen Leiter Michail Pintschuk eindrucksvoll das Elend und bittet um Hilfe. Ein Anliegen, dem David Pruß, Leiter des Hofer Zoos, Nachdruck verleiht. Er hat privat bereits gespendet. „Unser Zoo hat leider dafür nicht die Finanzen“, bedauert er. Doch vielleicht gebe es den einen oder anderen Tierfreund, der angesichts der prekären Lage gern einen finanziellen Beitrag leisten würde. Der Hofer Zoo sei bereit, Spenden, die ihn unter dem Betreff „Zoo Ukraine“ erreichen, unmittelbar an die Zoos und den gemeinsamen Hilfsfonds der Zoogemeinschaft für die Ukraine weiterzuleiten.