Umfrage Saaleauenfest: Fest oder Festival?

Nach Kritik an der Durchführung: Das Stadtmarketing Hof macht eine Umfrage zum Saaleauenfest.

Das Saaleauenfest mit dem Headliner 2Raumwohnung zog viele Besucher an. Foto: Archiv

Das Hofer Saaleauenfest im August hat mit 10 000 Menschen einen Besucherrekord verzeichnet. Und dennoch gab es im Nachhinein Kritik von den Beteiligten, Besuchern und der Politik an der Ausrichtung durch das Stadtmarketing. Dieses habe sich inzwischen die geäußerte Kritik „zu Herzen genommen“, wie es in einer Pressemitteilung der Stadt Hof heißt, und startet jetzt eine Umfrage. Damit sollen die Hofer in die Gestaltung des Festes eingebunden werden.

Nach der Werbung weiterlesen

Noch bis zum 10. November kann man online auf der Seite des Stadtmarketings die folgende Frage beantworten: Welchen Vorschlag würdet ihr bevorzugen? Auswählen kann man aus zwei Optionen.

• Vorschlag Nummer eins lautet: Saaleauenfest mit Festivalcharakter, also Musikevent mit überregionaler Reichweite, wobei am Freitag und Samstag bekannte und überregionale Liveacts spielen und am Sonntag reiner Familientag mit kostenfreiem Eintritt ist.

• Vorschlag Nummer zwei lautet: Saaleauenfest mit Festcharakter wie vor 2019. Das bedeutet: Familienfest am Samstag mit Eintritt und zwei kleinen, regionalen Bands und Sonntag mit kostenfreiem Eintritt. Der Freitag würde als Veranstaltungstag wieder entfallen.

Wie berichtet, gingen die Meinungen  über den Erfolg des Saaleauenfestes  an manchen Stellen auseinander: Während der Veranstalter zufrieden war, waren Fieranten zum Teil enttäuscht – und wünschen sich Veränderungen.  Das Event sei mehr ein Musikfestival als Familienveranstaltung gewesen, so einige Kritiker. Der Eintritt am Freitag und Samstag lag bei  zwölf Euro – im Vorjahr waren es  noch acht Euro.   Einige Fieranten  sagten, dass deshalb  tagsüber weniger Besucher gekommen seien und sich das Fest für sie wirtschaftlich nicht gelohnt habe. Es gab wie jedes Jahr verschiedene Attraktionen  für Kinder, doch kam von  einigen Besucher die Kritik, dass heuer zu wenig für die Jüngsten geboten gewesen sei.