Umfrage zu Kohler-Schock Wo kaufen wir unsere Bücher?

Die Traditionsbuchhandlung Kohler in Wunsiedel kämpft gegen die Insolvenz. Doch wie stark unterstützen die Menschen in der Region den lokalen Einzelhandel? Eine Umfrage.

Die Buchhandlung Kohler hat in dieser Woche verkündet, dass sie vor der Insolvenz steht. Foto: Torsten Ernstberger (links) / Picture Alliance (rechts)

Nach mehr als 160 Jahren steht die Buchhandlung Kohler in Wunsiedel vor einer vagen Zukunft. Wie Inhaber Wolfgang Kohler in dem Artikel „Update: Was Wolfgang Kohler zur Schließung sagt“ gegenüber dieser Redaktion bestätigte, ist man aktuell dabei, einen Insolvenzantrag vorzubereiten. Betroffen sind neben dem Stammhaus in Wunsiedel auch die Filialen in Gräfelfing und Planegg in Oberbayern.

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Ob auf die Insolvenz eine Schließung folgt, ist derzeit noch unklar. Dennoch löst der Gedanke an das mögliche Aus des Wunsiedler Traditionsgeschäfts eine breite Diskussion aus: über die Lage des stationären Einzelhandels, über verändertes Kaufverhalten und darüber, welche Rolle lokale Geschäfte heute noch spielen.

Klare Meinungen haben dazu auch die Inhaberinnen der Buchhandlungen Nerb in Selb und Budow in Marktredwitz. Diese lassen sich in dem Artikel „So stark kämpfen andere Buchhandlungen in der Region“ nachlesen. Mike Keller vom Geschäft „Bürobedarf Keller“ in Wunsiedel teilt eine andere Sichtweise und macht in dem Artikel „Wie gut werden Wunsiedels Geschäfte unterstützt?“ unter anderem die Stadt für die schlechte Lage des Einzelhandels verantwortlich.

Eine Sichtweise, die diese Redaktion in dem Zusammenhang noch nicht beleuchten konnte, ist die der Kunden. Deshalb stellt sich die grundsätzliche Frage: Wo kaufen wir heute eigentlich unsere Bücher?

Ihre Meinung zählt

Wie stehen Sie, liebe Leserinnen und Leser, zum Thema? Kaufen Sie Ihre Bücher lieber in der kleinen lokalen Buchhandlung, bei großen Buchhandlungsketten – oder bestellen Sie überwiegend online.

Stimmen Sie in unserer Umfrage ab:

Die Umfrage läuft bis Montag, 9. Februar, um 12 Uhr.