Halemba steht Burschenschaft weiter nah
Das Gericht verlas am zweiten Prozesstag zudem die Aussage eines mittlerweile gestorbenen Zeugen, der lange Jahre ebenfalls in der Nachbarschaft der Burschenschaft lebte. Ihm zufolge wurden im Haus der Studentenverbindung verbotene Parolen wie "Sieg Heil" oder "Heil Hitler" gerufen.
Halemba sagte am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur dpa, er sei weiter Student im Fernstudium und stehe auch der Würzburger Burschenschaft "Burschenschaft Teutonia Prag" weiter nah. Allerdings sei er kein aktives Mitglied mehr.
Mehrere Anklagepunkte
Halemba steht seit Mittwoch wegen Volksverhetzung, Geldwäsche, Nötigung, versuchter Nötigung und Sachbeschädigung vor der Jugendkammer. In dem Prozess haben sich weder der Angeklagte noch seine drei Verteidiger bisher zu den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft eingelassen. Bei einem Teil der vorgeworfenen Taten soll der heute 24-Jährige Heranwachsender gewesen sein.