Unfälle auf A72 und A93 Zu schnell bei Schnee und Eis

Schnee. Verkehr. Symbolfoto. Foto: picture alliance/dpa | Bodo Marks

Die Einsatzkräfte waren am Sonntagnachmittag gefordert: Auf den hochfränkischen Autobahnen krachte es mehrmals.

Den Anfang machte um 15.45 Uhr ein 40-jähriger Sachse. Er kam auf der A72 kurz vor dem Autobahndreieck Bayerisches Vogtland mit einem gemieteten Kleintransporter ins Schlittern. Wie die Hofer Verkehrspolizei berichtet, war der Mann bei winterlichem Wetter mit etwa 120 Stundenkilometern unterwegs.Der Kleintransporter rutschte von der Autobahn und fuhr eine Böschung hinab. Nachdem er ein Hinweisschild gerammt hatte, blieb er stehen. Der Schaden beträgt etwa 20.000 Euro.

Weiter ging es um 18 Uhr auf der A93 bei Thiersheim, wo ein 37-jähriger Autofahrer aus dem Raum Riesa bei Schneeglätte die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Nach mehreren Kollisionen mit den Leitplanken blieb das stark beschädigte Auto entgegen der Fahrtrichtung auf dem Pannenstreifen stehen. Mitglieder der Bundeswehr waren gerade auf der Fahrt in die Kaserne. Sie hielten an und leisteten Erste Hilfe. Am Wagen des Sachsen entstand Totalschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro. Den Schaden an den Leitplanken beziffert die Polizei nicht.

Um 19 Uhr bot sich den Beamten auf der A72 bei Feilitzsch ein ähnliches Bild: Zwei Autos lagen im Straßengraben. Zuvor war ein 50-Jähriger aus Chemnitz mit seinem Wagen in Richtung Westen unterwegs gewesen. Auf der schneebedeckten Autobahn wollte er einen 23-jährigen Autofahrer überholen. Der 50-Jährige geriet ins Rutschen und krachte gegen den Wagen des 23-Jährigen. Die beiden Autos kamen von der Fahrbahn ab. Der Schaden beträgt mehrere Tausende Euro.

Schließlich rutschte gegen 21.10 Uhr ein tschechischer Autofahrer aus Asch bei Rehau von der glatten A93. Auch er krachte in die Leitplanke. Der Schaden: 6000 Euro. Bei keinem der Verkehrsunfälle wurden Personen verletzt. Die Unfallfahrer erwartet aber jeweils eine Bußgeldanzeige.

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