Unfall im Hofer Land Schulbus kollidiert mit Auto - auch Kinder verletzt

Laut ersten Informationen des Nachrichtenportals News5 ist es am Dienstagmorgen bei Helmbrechts im Landkreis Hof zu einem schweren Unfall gekommen. Sieben Menschen, darunter auch Kinder, sollen laut dem Nachrichtenportal verletzt sein. Ein Rettungshubschrauber sei im Einsatz.

Helmbrechts - Es gibt wohl wenige Szenarien, die Eltern mehr fürchten, als dass dem  Kind auf dem Schulweg  etwas passiert. Kaum hat die Schule wieder begonnen, ist genau diese Schreckensvorstellung am sonst so sonnig-idyllischen Dienstagmorgen für einige Eltern wahrgeworden. An diesem zweiten Schultag ist ein Schulbus, betrieben von einem Taxiunternehmen, auf der Kreisstraße zwischen Helmbrechts und Ahornberg auf Höhe des Weilers Absang verunglückt. Er war beim Abbiegen mit einem Auto zusammengestoßen. Das Unglück ereignete sich laut Polizeimeldung gegen 7.20 Uhr.

Der Fahrer des Schulbusses, einem VW-Kleinbus, hatte, von Helmbrechts kommend, nach links in Richtung Absang und Edlendorf abbiegen wollen, wobei er ein entgegenkommendes Auto übersah, Am Steuer saß ein 18-jähriger Mann aus dem Landkreis Hof, wie ein Beamter der Polizei Münchberg auf Nachfrage unserer Zeitung angibt.

Im Schulbus befanden sich neben dem Fahrer eine Betreuerin sowie vier Kinder und Jugendliche. Sechs der sieben am Unfall beteiligten Personen wurden verletzt und  befinden sich nun in Krankenhäusern. Zur Schwere der Verletzungen machte die Polizei auf Nachfrage keine Angaben, ebenso wenig zum genauen Alter der verletzten Personen und zum angesteuerten Ziel des Busses.

Da bei einem Kind der Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma bestand, flog ein Rettungshubschrauber an und brachte das verletzte Kind ins Klinikum nach Bayreuth, Alle weiteren Personen wurden auf die umliegenden Krankenhäuser in Hof, Münchberg und Naila verteilt.

Ein Großaufgebot an Einsatzkräften kam zur Unfallstelle, darunter etwa 50 Feuerwehrleute aus Helmbrechts, Ahornberg, Edlendorf und Almbranz  mit mehreren Fahrzeugen, mehrere Rettungswägen sowie eine Polizeistreife.

Die Straße war in beide Richtungen für etwa zwei Stunden gesperrt, während die Bergungsarbeiten liefen. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Der  Abschleppdienste rückte an. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren regelten unterdessen den Verkehr. Nach ersten Schätzungen rechnet die Polizei an den Fahrzeugen mit einem Schaden von etwa 30 000 Euro.

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