Unfall Junger Mann nach Stromunfall außer Lebensgefahr

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Ein Leuchtkasten mit einem roten Kreuz hängt vor der Notaufnahme eines Krankenhauses. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Nach dem Stromunfall am Münchner Hauptbahnhof ist der schwerverletzte 23-jährige Schwede außer Lebensgefahr. Bei der Operation wegen seiner Verbrennungen konnten keine inneren Verletzungen festgestellt werden, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

München (dpa/lby) - Nach dem Stromunfall am Münchner Hauptbahnhof ist der schwerverletzte 23-jährige Schwede außer Lebensgefahr. Bei der Operation wegen seiner Verbrennungen konnten keine inneren Verletzungen festgestellt werden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Der junge Mann war am Mittwoch nach einem Stromüberschlag von einem abgestellten Zug gestürzt. Dabei habe es einen lauten Knall und Lichtbogen gegeben, hieß es.

Nach Angaben der Polizei konnte sich der Schwede, der sich auf einer Städtereise befand, nicht an den Hergang des Unfalls erinnern. Er war nach einem Bar-Abend stark alkoholisiert. Ein Straftatverdacht wegen Störung öffentlicher Betriebe hatte sich nicht erhärtet. Die Bundespolizei warnte in diesem Zusammenhang vor leichtsinnigen Mutproben an Bahnhöfen. Diese würden oft mit schweren Verletzungen oder gar tödlich enden.

 

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