Was ist zu tun? Unter den Befragten finden sich Mehrheiten für verschiedene Maßnahmen. Mehr als 60 Prozent sprachen sich etwa für eine Tempobeschränkung von 130 Kilometern pro Stunde auf Autobahnen aus. Tempo 30 in Städten findet hingegen mit knapp 43 Prozent Zustimmung keine Mehrheit. Besonders viele Befürworter hat die Null-Promille-Grenze für Autofahrer.
Mehr Kontrollen und höhere Strafen
Die UDV spricht sich unter anderem für schärfere Kontrollen und Sanktionen für Fehlverhalten im Straßenverkehr aus. Polizeikontrollen erlebten viele Verkehrsteilnehmer de facto selten. Rund 60 Prozent der Befragten gaben an, noch nie von der Polizei kontrolliert worden zu sein oder dass die letzte Kontrolle schon Jahre zurückliege. Zeidler fordert etwa den häufigeren Einsatz von sogenannten Handyblitzern.
"Aus UDV-Sicht sind Verkehrsplanende, Verkehrspsychologen und -psychologinnen gefordert, Konzepte gegen aggressives Verhalten im immer dichter werdenden Verkehr zu entwickeln", teilte der UDV mit.