Universiade in den USA Paul Frohmader holt in der Verfolgung auf

Christian Dreßel

Acht Plätze konnte der Röslauer Langläufer im Vergleich zum Vortag gutmachen. Nun zieht er für die Frankenpost eine erste Bilanz der Welthochschulspiele.  

Mit einem 52. Platz in der zehn Kilometer langen Verfolgung (Skating) hat Langläufer Paul Frohmader vom WSV Weißenstadt am Mittwochmorgen (Ortszeit) einen versöhnlichen Abschluss bei der Universiade 2023 in Salt Lake City (US-Bundesstaat New York) feiern können. Der Röslauer war mit großem Rückstand auf die Spitze ins Rennen gegangen, nachdem er am Tag zuvor als 60. auf der ebenfalls zehn Kilometer langen Klassik-Strecke ins Ziel kam. "Zumindest ein paar Plätze habe ich mich nach vorne gekämpft", sagte der 23-Jährige im Anschluss an die Verfolgung.

Für den Studenten der TU Darmstadt war es das beste Ergebnis der diesjährigen Welthochschulspiele. Am vergangenen Sonntag schied er bereits früh im Sprint (1,5 Kilometer) aus, für die Teamwettbewerbe wurde er von den Trainern nicht berücksichtigt. "Insgesamt war es jetzt kein Spektakel, was ich geliefert habe. Aber für meinen derzeitigen Leistungsstand war es in Ordnung", so Frohmader, der im vergangen Jahr durch Verletzungen und eine Corona-Erkrankung ausgebremst wurde. Durch die Teilnahme an der Universiade konnte er sich trotzdem einen großen Traum erfüllen. Am Freitag unterstützte er noch die deutschen Staffeln am Streckenrand, für Samstag ist der Rückflug in die Heimat geplant. Nächste Woche schon nimmt der Langläufer an der Bayerischen Meisterschaft teil. "Danach ist dann etwas Zeit, um das hier Erlebte auch wirken zu lassen", sagte der Röslauer.

 

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