Unter dem Sitz versteckt Polizei stoppt Böller-Schmuggel

Ein 18‑Jähriger wird bei Schirnding mit verbotener Pyrotechnik erwischt – und muss nun mit Konsequenzen rechnen. Er hat 28 illegale Böller im Auto.

Die Bundespolizei stellte am Grenzübergang Schirnding 28 nicht zugelassene Feuerwerkskörper sicher. Foto: picture alliance / dpa

Fahnder der Bundespolizeiinspektion Selb haben am Grenzübergang Schirnding die Einfuhr verbotener Feuerwerkskörper verhindert. Bei einer Kontrolle am Samstagabend entdeckten die Beamten versteckte Böller im Auto eines 18‑Jährigen.

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Der Mann aus dem hessischen Landkreis Marburg‑Biedenkopf war aus Tschechien eingereist, als er überprüft wurde. Unter dem Fahrersitz seines Autos fanden die Beamten 28 Böller der Kategorie F4. Diese gelten in Deutschland als nicht zugelassen; Besitz und Einfuhr sind strafbar.

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Die Feuerwerkskörper wurden sichergestellt. Gegen den 18‑Jährigen wird nun wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt. Ihm drohen eine Geldstrafe oder sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren. Zudem muss er die Kosten für die Vernichtung der Böller tragen.

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor der Einfuhr solcher Pyrotechnik. Neben rechtlichen Folgen gehe von den nicht zugelassenen Böllern auch ein erhebliches Sicherheitsrisiko