Auf CNN-Nachfrage teilte die Behörde mit, es handle sich um 19 Länder, die bereits in einem Präsidentenerlass aufgelistet gewesen seien, darunter Afghanistan, Iran, Libyen, Somalia, Sudan, Jemen, Burundi, Kuba und Venezuela.
Justizministerin fordert Todesstrafe für Angreifer
Vor Bekanntwerden des Todes der Nationalgardistin hatte die amtierende Staatsanwältin für die US-Hauptstadt, Jeanine Pirro, gesagt, sollte einer der beiden Nationalgardisten sterben, wolle sie den Tatverdächtigen wegen Mordes anklagen. Justizministerin Pam Bondi kündigte im US-Sender Fox News an, in diesem Fall die Todesstrafe für den Mann anzustreben.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft lebte der Tatverdächtige mit seiner Frau und mutmaßlich fünf Kindern in Bellington im US-Bundesstaat Washington. Bei der Tat habe er einen Revolver benutzt.
Trump will an Beisetzung teilnehmen
Trump hatte in Reaktion auf die Schüsse zudem die Entsendung von rund 500 weiteren Soldatinnen und Soldaten der Nationalgarde in die Hauptstadt angeordnet. Seit dem Sommer sind mehr als 2.000 Nationalgardisten in der Stadt unterwegs. Trump hatte sie im August dorthin beordert und den Einsatz mit angeblich ausufernder Kriminalität begründet. Diese Darstellung ist heftig umstritten - Statistiken stützen sie nicht.
Der US-Präsident sprach noch am Abend mit der Familie der Getöteten und kündigte an, er wolle an der Beisetzung teilnehmen.