Fast hochsommerliches Wetter, der FC Bayern München und der Nürnberger Club fast zeitgleich im Einsatz, dazu noch der große Frankenpost-Firmenlauf in Weißenstadt: Die Erwartungen der Verantwortlichen der Selber Wölfe dürften also nicht zu hochgeschraubt gewesen sein am Freitagabend, was die Besucherzahl zum DEL2-Auftaktspiel gegen die Lausitzer Füchse anbelangt hat. Doch es kam alles ganz anders – es wurde ein Eishockeyfest in rot-blau-weiß. Schon lange vor dem ersten Bully herrschte riesiger Andrang an den Eingängen zur Netzsch-Arena. Am Ende waren es stolze 3011 Zuschauer, die ins Stadion pilgerten und sich das Spiel – und besonders auch das Vater-Sohn-Duell der Hördlers – nicht entgehen lassen wollten. Und die Fans wurden belohnt für ihr Kommen – nicht nur wegen des 4:3 (2:1, 1:0, 1:2)-Erfolges der Wölfe.