VER Selb Kryvorutskyy weg, 2G und Maske kommen

Muss die Wölfe wieder verlassen: Maxim Kryvorutskyy Foto: /medienimpuls GmbH

Weiterer Aderlass: Ein Talent geht sicher, ein weiteres vielleicht.

Selb - Weiterer Aderlass beim VER Selb: Maxim Kryvorutskyy wird künftig nicht mehr für den DEL2-Aufsteiger auflaufen. Das hat der Verein am Donnerstag mitgeteilt. Der 19-jährige Stürmer, der erst im Sommer aus Höchstadt nach Selb gewechselt ist und den nächsten Schritt in seiner Karriere machen wollte, bestritt in der laufenden Saison sieben Pflichtspiele für die Wölfe und hat – wenn er auf dem Eis stand – durchaus einen guten Eindruck hinterlassen. Allerdings scheint es einige Probleme neben dem Eis gegeben zu haben mit dem gebürtigen Nürnberger. „Unser Trainer fand es besser, dass er nicht mehr für uns spielt“, sagte Vorsitzender Jürgen Golly auf Nachfrage unserer Zeitung.

Auch Menner weg?

Etwas überrascht worden ist der VER am Mittwoch von einer Meldung des DEL-Kooperationspartners Bietigheim Steelers. Demnach soll Förderlizenzspieler Maximilian Menner, der ebenfalls gute Leistungen abgeliefert hat, künftig nicht mehr für Selb, sondern für den Oberligisten Memmingen Indians auflaufen. Da aber ist das letzte Wort noch nicht gesprochen, sagt Golly. Es sei vor drei Wochen tatsächlich so vereinbart worden, aufgrund der Corona-Welle, die den VER voll getroffen hat, habe sich die Situation aber wieder verändert. Trainer Herbert Hohenberger sei mittlerweile mit den Bietigheimern wieder in Kontakt, ob der 19-Jährige nicht doch weiter für die Wölfe spielen könnte.

Maskenpflicht kehrt zurück

Was bereits feststeht: Beim nächsten Heimspiel des VER Selb am nächsten Freitag (26. November) gegen die Heilbronner Falken gilt die 2G-Regel und wieder Maskenpflicht in der Netzsch-Arena. Die bessere Nachricht für die Wölfe-Fans: Die Tickets für das am 5. November kurzfristig abgesagte Derby gegen Bayreuth sowie die SpradeTV-Buchungen bleiben für den Nachholtermin (Dienstag, 30. November) gültig. Wer diesen Termin nicht wahrnehmen kann, bleibt aber nicht auf seinen Kosten sitzen. Über mögliche Umbuchungen und Stornierungen informiert der Verein auf seiner Homepage und auf Facebook.

Autor

 

Bilder