Selb - Riesenfrust statt Anschluss an die Pre-Playoff-Plätze: Die 4:6-Niederlage am Dienstagabend im Derby gegen die nur mit elf Feldspielern angetretenen Bayreuth Tigers hat für eine frostige Atmosphäre gesorgt im Lager des VER Selb. Die Blicke der Spieler waren leer, als sie sich nach den 60 enttäuschenden Minuten von der Eisfläche und den pfeifenden Fans in die Kabine verflüchtigten. Maßlos bedient und ratlos war Trainer Herbert Hohenberger, der seinem Ärger bei der anschließenden Pressekonferenz schonungslos freien Lauf ließ (wir berichteten), sich bei den Anhängern für die blutleere Vorstellung seiner Mannschaft entschuldigte – und Unterstützung von zweitem Vorsitzenden Thomas Manzei erhielt. „Mir fehlen immer noch die Worte. Ich schließe mich vollumfänglich den Ausführungen unseres Trainers an, der es nach dem Spiel sehr deutlich und klar analysiert hat“, erklärte Manzei am Donnerstag unserer Zeitung.
VER Selb vor wichtigem Wochenende „Das war hoffentlich eine Lehre“
Andreas Pöhner 02.12.2021 - 18:41 Uhr