Vereinsleben Großer Fasching in Stammbach

Karsten Repert
Am 11. Februar schreien die Narren wieder: „Stammbach helau!“. Foto: Repert

Am 11. Februar feiert die Marktgemeinde wieder ihren Fasching. Durch die närrische Veranstaltung sind die Vereine im Ort zusammengewachsen.

 
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„Bitte kommt kostümiert, aber ohne Konfetti und Munition!“ So lädt das Familiennetzwerk „Klaane Fregger“ zur Faschingsparty ins Gemeindezentrum nach Stammbach ein. Am 11. Februar empfängt der Verein im großen Schützensaal das närrische Volk. Gefeiert wird von 14 bis 17 Uhr. Was auf die Verantwortlichen zukommt, ist nach der Vorjahrespremiere klar: „Wir hatten 330 Besucher zu Gast und müssen erneut mit einem ähnlichen Ansturm rechnen“, erklärt die Vorsitzende Alexandra Plaster, die den vielen Ehrenamtlichen bereits im Vorfeld „ein riesengroßes Dankeschön übermitteln möchte.“ Denn ohne das Engagement der Stammbacher Initiative gäbe es in der Marktgemeinde urplötzlich keinen Fasching mehr. So aber durften Bruno Hofmann und die Siedlergemeinschaft Stammbach nach 25 Jahren den Kinderfasching an das Familiennetzwerk „Klaane Fregger“ und damit in jüngere Hände geben.

Wie die Organisatoren mitteilen, dürfen die Kinder beim Mitmachfasching wieder viel tanzen und spielen. Es gibt kleine Preise. Der Eintritt ist frei. „Selbstverständlich werden unsere kleinen und großen Besucher auch gastronomisch versorgt“, fügt Alexandra Plaster hinzu.

Mit dem Kinderfasching vor einem Jahr und der Zusammenarbeit zwischen Familiennetzwerk und der Siedlergemeinschaft begann in Stammbach auch eine neue Zeitrechnung: Weitere Vereine stießen hinzu. In der Folge organisierten die Stammbacher Vereine zum 700. Geburtstag einen Großteil der Feierlichkeiten in Eigenregie. Über 5000 Besucher kamen an zwei Wochenenden. „Unser Festkomitee ist inzwischen gewachsen. Wir haben im Dezember alle gemeinsam einen wunderschönen Adventsmarkt veranstaltet, der 1500 Besucher angelockt hat“, sagt der neue Pfarrer Daniel Feldmann. Gemeinderat Sebastian Tögel hofft, „dass wir diese Kraft der Gemeinschaft auch künftig für Stammbach nutzen können.“

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