Knapp dahinter folgen die A24 zwischen Pritzwalk und Kremmen am 1. Juni sowie die A7 zwischen Dreieck Hannover Süd und Dreieck Drammetal am 9. Januar mit je bis zu 43 Kilometern.
Wie geht es weiter?
Im laufenden Jahr erwartet der ADAC eine weitere Verschärfung der Situation auf den Autobahnen. Eine moderate Zunahme des Verkehrsaufkommens werde voraussichtlich auch zu mehr Staus führen, heißt es vom Verkehrsclub. Zudem sorgten auch die "dringend erforderlichen umfangreichen Baumaßnahmen zur Modernisierung hunderter maroder Autobahnbrücken" für zusätzliche Behinderungen. Sie seien aber alternativlos, um das Autobahnnetz zukunftsfit zu machen.
Wie werden die Zahlen gemessen?
Die Messungen beruhen auf Positions- und Geschwindigkeitsinformationen von Lkw-Flotten und Smartphone-Apps. Dabei wurden Staus und stockender Verkehr gezählt. Als Stau gilt ein Ereignis, wenn auf einem Autobahnabschnitt über eine gewisse Zeit die Geschwindigkeit unter 20 Stundenkilometer fällt, bis 40 Stundenkilometer spricht man von stockendem Verkehr. In die Längenbilanz fließen nur Störungen ab einem Kilometer ein, jeweils mit ihrer maximalen Ausdehnung.