A72 Mehrere Fahrverbote und Geldstrafen für Verkehrssünder

 Foto: Eibner-Pressefoto

Die Verkehrspolizisten aus Hof führte am Donnerstag an der A72 eine Abstands- und Geschwindigkeitsmessung durch. Es kam zu zahlreichen Beanstandungen. 

 
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Während einer vierstündigen Aktion in den Vormittagsstunden nahmen die Beamten zunächst die Abstände unter die Lupe. Hier kam es zu 35 Beanstandungen. Ein Sattelzugfahrer aus Österreich hielt sich nicht an dem auf der Autobahn gültigen Mindestabstand von 50 Metern zum Vorausfahrenden. Die Messgeräte zeichneten bei ihm einen Abstand von gerade einmal 28 Meter auf, was laut Bußgeldkatalog mit einer Geldbuße von 80 Euro und einem Punkt in Flensburg sanktioniert ist, teilt die Polizei mit.

Tiefer wird wohl eine Fiat-Fahrerin aus dem Bereich Pforzheim in die Tasche greifen müssen. Denn sie hielt bei einer Geschwindigkeit von 130 Kilometern pro Stunde nur einen Abstand von 13 Metern zum Vorausfahrenden ein. Rechnerisch wären hier mindestens 65 Meter Abstand zu halten. Die Frau erwartet nun eine Geldbuße von 240 Euro, zwei Punkte in Flensburg und zusätzlich zwei Monate Fahrverbot. 

Bei einer sechsstündigen Aktion in den Nachmittagsstunden überwachten die Beamten die Einhaltung des Tempolimits von 120 Kilometern pro Stunde in einem anderen Abschnitt der A72. Fast siebentausend Fahrzeuge durchfuhren dabei die Strahlen, wobei es 94-mal blitzte. Jeden Temposünder erwarten hier Bußgeldanzeigen, weil sie wesentlich zu schnell fuhren. 

Drei Schnellfahrer werden den Führerschein mindestens einen Monat abgeben müssen. So auch ein 40-jähriger VW-Fahrer, der mit knapp 180 Kilometern pro Stunde unterwegs war. 

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