Update B303 bei Bad Berneck ist wieder offen

Die Brücke über die Ölschnitz bei Bad Berneck ist fertig saniert und wieder für den Verkehr freigegeben.

Die Baustelle auf der B303 über der Ölschnitzbrücke ist weg. Nur noch die Umleitungsschilder werden abgebaut. Foto: Jürgen Lenkeit

Über vier Monate lang mussten Autofahrer und Anwohner Geduld haben. Seit Juni wird an der Brücke über die Ölschnitz bei Bad Berneck gearbeitet. Jetzt steht fest: Am 31. Oktober ist die wichtige Verbindung im Verlauf der Bundesstraße 303 wieder frei. Über vier Monate lang mussten Autofahrer und Anwohner Geduld haben. Seit Juni wird an der Brücke über die Ölschnitz bei Bad Berneck gearbeitet. Im Laufe des Freitagnachmittags ist die Brücke uneingeschränkt befahrbar, wie das Staatliche Bauamt mitteilt. 

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Am Dienstag hieß es von Seiten des Staatlichen Bauamts Bayreuth, dass die letzten größeren Arbeitsschritte erledigt seien. In der vergangenen Woche wurden die Asphalttrag- und Deckschicht eingebaut sowie die Geländer montiert. Damit wurden die letzten Meilensteine planmäßig erreicht. Zuletzt erfolgte die Fahrbahnmarkierung – die wetterabhängig ist. Nun wird die Umleitungsbeschilderung schrittweise entfernt, was wegen des Umfangs einige Tage dauern kann. 

Hohe Belastung auf Strecke

Die Sperrung hatte weite Folgen. Die B 303 ist eine wichtige Verkehrsader ins Fichtelgebirge und in die Tschechische Republik und somit sowohl für Pendler als auch für den Fernverkehr von Bedeutung. Wie unsere Redaktion im Juni berichtete, passieren rund 6200 Fahrzeuge täglich den Abschnitt an der Ölschnitzbrücke. Was der Brücke in den 26 Jahren seit dem Bau zu schaffen gemacht hat, sei vor allem der Schwerlastverkehr gewesen, berichtete unsere Redaktion Anfang Oktober. Nach der letzten Verkehrszählung aus dem Jahr 2021 fuhren knapp 1100 Lkw innerhalb von 24 Stunden über die Brücke.

Uwe Zeuschel, Leiter des Staatlichen Bauamts Bayreuth, sagt in der Mitteilung „Ich danke allen Verkehrsteilnehmern sowie den Anwohnern, auch an den Umleitungsstrecken, herzlich für ihr Verständnis und ihre Geduld während der Bauzeit. Uns ist bewusst, dass die Sperrung einer so wichtigen und stark befahrenen Strecke eine erhebliche Belastung darstellt. Umso mehr freut es mich, dass die Arbeiten planmäßig umgesetzt werden konnten und die Brücke demnächst wieder uneingeschränkt zur Verfügung steht.“

Umfangreiche Arbeiten

Auf Nachfrage unserer Redaktion im Juni hatte das Staatliche Bauamt erklärt, dass die Sanierung notwendig geworden war, nachdem bei turnusmäßigen Prüfungen Schäden an der Abdichtung unter der Fahrbahn festgestellt worden waren. Um die Verkehrssicherheit dauerhaft zu gewährleisten, musste das Bauwerk grundlegend instandgesetzt werden.

Seit Juni liefen daher umfangreiche Arbeiten: Unter anderem wurden der alte Belag und die Brückenkappen abgetragen, die Abdichtung erneuert, der Übergang zwischen Straße und Brücke überarbeitet und ein neuer Asphaltaufbau hergestellt. Dazu kamen neue Geländer und Abdichtungen gegen Streusalzwasser.

Wie das Bauamt nun mitteilt, belaufen sich die Baukosten auf rund 800.000 Euro. Ausgeführt wurden die Arbeiten von der Firma Leonhard Weiss aus Göppingen.