Vernissage in Grafenreuth Ausdrucksstarke Bilder in Grafenreuth

red

Maler Walter Heuschmann zeigt seine Werke in der früheren Schule. VHS-Außenstellenleiterin Margit Hofmann möchte die Ausstellungsreihe auch in Zukunft fortsetzen.

Maler Walter Heuschmann mit VHS-Außenstellenleiterin Margit Hofmann bei der Ausstellungseröffnung im Dorfgemeinschaftshaus Grafenreuth. Foto: pr.

Grefenreuth - Zurück an alter Wirkungsstätte: Einst war er Schüler in der Grafenreuther Schule, seit Samstag stellt Walter Heuschmann seine Bilder im Dorfgemeinschaftshaus in Grafenreuth aus. Margit Hofmann, die Außenstellenleiterin der VHS Thiersheim hatte den Künstler für eine Ausstellung gewinnen können. Bei der Vernissage am vergangenen Samstag freute sich Margit Hofmann ganz besonders, dass der Putzenmühler Künstler seine Werke präsentiert.

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Walter Heuschmann bedankte sich, dass er die Bilder in „seiner ehemaligen Schule” präsentieren darf, denn von der ersten bis zur vierten Klasse wurde er in der Grafenreuther Schule unterrichtet. Malen war schon immer die Stärke Heuschmanns: Er absolvierte bei Schuhmann in Arzberg eine Lehre als Porzellanmaler. Der Hobbymaler zeigte stolz seine Berichtshefte von der Ausbildungszeit – und auch das Gesellenstück, einen wunderschönen Porzellanteller, durften die Gäste bewundern.

Vom Seerosenteich bis zum Böhmerwald

Besonders während des Lockdowns seien viele Werke entstanden. Kurzweilig stellte der Künstler seine Werke dem Publikum einzeln vor: Seerosenteich, Birkenwald, Herbststimmung, einen zauberhaften Tagetesblumenteppich, die Kappl bei Münchenreuth, den Böhmerwald mit Blick zur Basilika, einen Sonnenuntergang am See, eine Abendstimmung am Teich, der Zauberwald oder auch den Kösseine-Turm im Winter.

Zum Abschluss eine Quizfrage

Alle Gemälde beeindrucken durch ausdrucksstarke harmonische Farben. Walter Heuschmann erzählte von den vielen Stunden, die er der Malerei widmet: „Für ein besonders aufwendiges Bild benötige ich etwa 70 Stunden, es kann durchaus sein, dass ich abends zu malen beginne und plötzlich ist es 3.30 Uhr um Morgen”. Der Hobbymaler verwendet ausschließlich Ölfarben, die er auch in allen Varianten mischt. Zum Abschluss überraschte die Besucher mit einer Quizfrage: Sie mussten bei dem Bild „Die Blühwiese” die Anzahl der Blumen raten. Im Anschluss konnten die Gäste bei Kaffee und Kuchen mit dem Künstler fachsimpeln. Margit Hofmann würde sich freuen, wenn weitere Künstler die Ausstellungsreihe fortsetzen: Das Foyer im Dorfgemeinschaftshaus sei ein idealer Platz. red